Sonntag, 11. September 2011

Wenn Blitze stinken

Noch nie hatte ich eine solche Erschütterung erlebt, als der Blitz anscheinend direkt über uns einschlug. Ich habe nicht viel Ahnung von diesen ganzen Gewitter und Blitzableiter-Dingen, aber irgendwas war passiert, dass der Blitz zu einer solchen Erschütterung führte.

Direkt unter dem Dach bekommt man natürlich alles etwas extremer mit, der Regen ist lauter, die Blitze erhellen  den ganzen freien Raum, da die großen Fenster in die Schrägen gebaut wurden.
Dennoch fühlt man sich auf eine Art und Weise sicher, wahrscheinlich allein der Gedanke im trockenen zu sitzen hilft dabei.

Doch nach dem "Einschlag" fing es plötzlich an überall nach Gulli zu stinken, teilweise unerträglich.
Meine unwissentschaftlichen Nachforschungen haben ergeben, dass durch den Blitz die Rohre in der Erde irgendwie den Druck wieder nach oben geleiten haben und die alter Toilette im Nebenraum der halben Ruine den unerträglichen Gestank verbreitet hat.

Was da half war nur ein Eimer voll Wasser, diesen ins Klo kippen und schon hörte es nach wenigen Minuten auf zu stinken.

Ich bin also gewappnet für das nächste Gewitter, mit Wassereimer und Nasenklammer!

Mittwoch, 7. September 2011

Hemmung ist abtrainierbar

Jeder kennt diese Menschen, oder ist selbst einer dieser. Schüchtern, zurückhaltend, ängstlich, auch den kleinsten Situationen gegenüber. Sei es jemanden Fremdes auf der Straße nach der Uhrzeit zu fragen oder in einer offiziellen Einrichtung anzurufen.

Generell verurteile ich solche Menschen nicht, jedoch verstehe ich nicht, warum so wenige etwas dagegen tun.
Einfach raus gehen, 100 Leute nach einer Zigarette fragen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, ihr werdet sehen, das Gefühl beim 100ten ist weit aus angenehmer als das beim 1.

Selbstbewusstsein kann man trainieren, es ist nichts was angeboren ist, sondern was man sich erarbeiten muss.

Also los meine schüchternen Freunde, ihr werdet sehen, das Leben zeigt sich irgendwann auch von anderen Seiten!

Sonntag, 4. September 2011

Wenn Schildkröten koksen würden...

..., würden sie dann ebenfalls aufdrehen, hektisch durch die Gegend rennen und nächtelang durchmachen?
Eine Frage, welche mich schon seit der Kindheit, zumindest seit dem ich weiß was Koks ist, beschäftigt.
Klar klingt es komisch, doch mal ehrlich, was würde passieren, wenn man einer Schildkröte, welche einfach so in den Tag hineinlebt, Aufputschmittel verabreichen würde?

Wir alle kennen die Geschichten der Katzen, welche zufällig in einem Raum mit zahllosen Kiffern eingesperrt waren und durch den Passivkonsum lustig durch die Wohnung watscheln und spontan einfach auf die Seite fallen um, ja um zu chillen.

Ich bin natürlich gegen Tierversuche, es besteht einfach nur das Interesse zu wissen was passieren würde, obwohl ich persönlich denke, dass die Schildkröte trotz Fingerlosigkeit schlechte Karten hätte.

Doch sollte das hier zufälliger Weise eine willige Schildkröte lesen und sich bereit erklären, einen solchen Test zu vollziehen, dann melde dich!



Samstag, 3. September 2011

Die I-Phone-Seuche

Egal wo man ist, egal wo man hingeht und sein waches oder müdes Auge hindreht, überall stehen, sitzen, liegen, laufen, LEBEN mit ihrem I-Phone!

Es ist wie eine Seuche, fast jeder hat es und jeder will darauf nicht mehr verzichten müssen. Es gibt für jeden Scheiß eine App, das ist doch gleichzeitig faszinieren wie erschreckend oder?

Ob schwarz ob weiß, ob mit Hülle oder ohne, überall diese Apple-Erfindung, sitzt man mit 10 Leuten an einem Tisch und es ertönt ein "BlubBLUB", schauen mindestens 7 von 10 auf ihr I-Phone, um zu checken, ob sie eine Nachricht bekommen haben oder einer der anderen Zeitgenossen.

Wenn das so weiter geht, dann weiß ich auch nicht mehr was ich tun soll, außer mir selbst eines zuzulegen, man kommt sich irgendwie vor wie damals als Kind, als die anderen Kinder etwas neues hatten und man sich selbst wünscht, das auch zu haben.
Indirekter Gruppenzwang unter Erwachsenen Menschen, welch eine Leistung!


Sollte ich erwähnen, dass ich vorhabe mir im Dezember ein I-Phone zu besorgen? Oder wie mein alter Herr zu sagen pflegt: EiFön...


Donnerstag, 1. September 2011

Final Destination 5 und dessen Folgen

Nach dem Essen ging es also ab ins Kino. Unglücklich verlor ich das Schere-Stein-Papier-Battle und musste mir eine Karte für "Die drei Musketiere" oder so kaufen.
Dank meine fast schon übermenschlichen Überredungskunst, brachte ich meine Mitstreiter doch dazu, dass wir in "Final Destination 5" gingen.

Der Umtausch der Karten war schnell vollzogen und wenige Augenblicke später saßen wir gemütlich mit hässlichen Brillen auf der Nase im Kinosaal.

Der Film schön und gut, doch das Gefühl danach ist eher abschreckend.
Ständig macht man sich Gedanken, was alles plötzlich passieren kann und man achtet kurzzeitig auf viele Kleinigkeiten.

Auf dem Rückweg liefen wir durch eine Art kleinen Park, vorbei an einem 10 stöckigen Plattenbau.
Nunja, kurz nachdem wir uns auf einer Bank platziert hatten und die Zigaretten noch lang waren, schmetterte eine Glasflasche von oben auf den Weg, den wir gerade noch beschritten hatten.

Alles ein paar Augenblicke verschoben und es hätte einen von uns ziemlich böse erwischt.

Schon komisch was ein paar Idioten im 9ten Stock alles in einem auslösen können, vor allem, wenn man kurz zuvor einen solchen Film gesehen hat...