Noch nie hatte ich eine solche Erschütterung erlebt, als der Blitz anscheinend direkt über uns einschlug. Ich habe nicht viel Ahnung von diesen ganzen Gewitter und Blitzableiter-Dingen, aber irgendwas war passiert, dass der Blitz zu einer solchen Erschütterung führte.
Direkt unter dem Dach bekommt man natürlich alles etwas extremer mit, der Regen ist lauter, die Blitze erhellen den ganzen freien Raum, da die großen Fenster in die Schrägen gebaut wurden.
Dennoch fühlt man sich auf eine Art und Weise sicher, wahrscheinlich allein der Gedanke im trockenen zu sitzen hilft dabei.
Doch nach dem "Einschlag" fing es plötzlich an überall nach Gulli zu stinken, teilweise unerträglich.
Meine unwissentschaftlichen Nachforschungen haben ergeben, dass durch den Blitz die Rohre in der Erde irgendwie den Druck wieder nach oben geleiten haben und die alter Toilette im Nebenraum der halben Ruine den unerträglichen Gestank verbreitet hat.
Was da half war nur ein Eimer voll Wasser, diesen ins Klo kippen und schon hörte es nach wenigen Minuten auf zu stinken.
Ich bin also gewappnet für das nächste Gewitter, mit Wassereimer und Nasenklammer!
Sonntag, 11. September 2011
Mittwoch, 7. September 2011
Hemmung ist abtrainierbar
Jeder kennt diese Menschen, oder ist selbst einer dieser. Schüchtern, zurückhaltend, ängstlich, auch den kleinsten Situationen gegenüber. Sei es jemanden Fremdes auf der Straße nach der Uhrzeit zu fragen oder in einer offiziellen Einrichtung anzurufen.
Generell verurteile ich solche Menschen nicht, jedoch verstehe ich nicht, warum so wenige etwas dagegen tun.
Einfach raus gehen, 100 Leute nach einer Zigarette fragen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, ihr werdet sehen, das Gefühl beim 100ten ist weit aus angenehmer als das beim 1.
Selbstbewusstsein kann man trainieren, es ist nichts was angeboren ist, sondern was man sich erarbeiten muss.
Also los meine schüchternen Freunde, ihr werdet sehen, das Leben zeigt sich irgendwann auch von anderen Seiten!
Generell verurteile ich solche Menschen nicht, jedoch verstehe ich nicht, warum so wenige etwas dagegen tun.
Einfach raus gehen, 100 Leute nach einer Zigarette fragen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, ihr werdet sehen, das Gefühl beim 100ten ist weit aus angenehmer als das beim 1.
Selbstbewusstsein kann man trainieren, es ist nichts was angeboren ist, sondern was man sich erarbeiten muss.
Also los meine schüchternen Freunde, ihr werdet sehen, das Leben zeigt sich irgendwann auch von anderen Seiten!
Sonntag, 4. September 2011
Wenn Schildkröten koksen würden...
..., würden sie dann ebenfalls aufdrehen, hektisch durch die Gegend rennen und nächtelang durchmachen?
Eine Frage, welche mich schon seit der Kindheit, zumindest seit dem ich weiß was Koks ist, beschäftigt.
Klar klingt es komisch, doch mal ehrlich, was würde passieren, wenn man einer Schildkröte, welche einfach so in den Tag hineinlebt, Aufputschmittel verabreichen würde?
Wir alle kennen die Geschichten der Katzen, welche zufällig in einem Raum mit zahllosen Kiffern eingesperrt waren und durch den Passivkonsum lustig durch die Wohnung watscheln und spontan einfach auf die Seite fallen um, ja um zu chillen.
Ich bin natürlich gegen Tierversuche, es besteht einfach nur das Interesse zu wissen was passieren würde, obwohl ich persönlich denke, dass die Schildkröte trotz Fingerlosigkeit schlechte Karten hätte.
Doch sollte das hier zufälliger Weise eine willige Schildkröte lesen und sich bereit erklären, einen solchen Test zu vollziehen, dann melde dich!
Eine Frage, welche mich schon seit der Kindheit, zumindest seit dem ich weiß was Koks ist, beschäftigt.
Klar klingt es komisch, doch mal ehrlich, was würde passieren, wenn man einer Schildkröte, welche einfach so in den Tag hineinlebt, Aufputschmittel verabreichen würde?
Wir alle kennen die Geschichten der Katzen, welche zufällig in einem Raum mit zahllosen Kiffern eingesperrt waren und durch den Passivkonsum lustig durch die Wohnung watscheln und spontan einfach auf die Seite fallen um, ja um zu chillen.
Ich bin natürlich gegen Tierversuche, es besteht einfach nur das Interesse zu wissen was passieren würde, obwohl ich persönlich denke, dass die Schildkröte trotz Fingerlosigkeit schlechte Karten hätte.
Doch sollte das hier zufälliger Weise eine willige Schildkröte lesen und sich bereit erklären, einen solchen Test zu vollziehen, dann melde dich!
Samstag, 3. September 2011
Die I-Phone-Seuche
Egal wo man ist, egal wo man hingeht und sein waches oder müdes Auge hindreht, überall stehen, sitzen, liegen, laufen, LEBEN mit ihrem I-Phone!
Es ist wie eine Seuche, fast jeder hat es und jeder will darauf nicht mehr verzichten müssen. Es gibt für jeden Scheiß eine App, das ist doch gleichzeitig faszinieren wie erschreckend oder?
Ob schwarz ob weiß, ob mit Hülle oder ohne, überall diese Apple-Erfindung, sitzt man mit 10 Leuten an einem Tisch und es ertönt ein "BlubBLUB", schauen mindestens 7 von 10 auf ihr I-Phone, um zu checken, ob sie eine Nachricht bekommen haben oder einer der anderen Zeitgenossen.
Wenn das so weiter geht, dann weiß ich auch nicht mehr was ich tun soll, außer mir selbst eines zuzulegen, man kommt sich irgendwie vor wie damals als Kind, als die anderen Kinder etwas neues hatten und man sich selbst wünscht, das auch zu haben.
Indirekter Gruppenzwang unter Erwachsenen Menschen, welch eine Leistung!
Sollte ich erwähnen, dass ich vorhabe mir im Dezember ein I-Phone zu besorgen? Oder wie mein alter Herr zu sagen pflegt: EiFön...
Es ist wie eine Seuche, fast jeder hat es und jeder will darauf nicht mehr verzichten müssen. Es gibt für jeden Scheiß eine App, das ist doch gleichzeitig faszinieren wie erschreckend oder?
Ob schwarz ob weiß, ob mit Hülle oder ohne, überall diese Apple-Erfindung, sitzt man mit 10 Leuten an einem Tisch und es ertönt ein "BlubBLUB", schauen mindestens 7 von 10 auf ihr I-Phone, um zu checken, ob sie eine Nachricht bekommen haben oder einer der anderen Zeitgenossen.
Wenn das so weiter geht, dann weiß ich auch nicht mehr was ich tun soll, außer mir selbst eines zuzulegen, man kommt sich irgendwie vor wie damals als Kind, als die anderen Kinder etwas neues hatten und man sich selbst wünscht, das auch zu haben.
Indirekter Gruppenzwang unter Erwachsenen Menschen, welch eine Leistung!
Sollte ich erwähnen, dass ich vorhabe mir im Dezember ein I-Phone zu besorgen? Oder wie mein alter Herr zu sagen pflegt: EiFön...
Donnerstag, 1. September 2011
Final Destination 5 und dessen Folgen
Nach dem Essen ging es also ab ins Kino. Unglücklich verlor ich das Schere-Stein-Papier-Battle und musste mir eine Karte für "Die drei Musketiere" oder so kaufen.
Dank meine fast schon übermenschlichen Überredungskunst, brachte ich meine Mitstreiter doch dazu, dass wir in "Final Destination 5" gingen.
Der Umtausch der Karten war schnell vollzogen und wenige Augenblicke später saßen wir gemütlich mit hässlichen Brillen auf der Nase im Kinosaal.
Der Film schön und gut, doch das Gefühl danach ist eher abschreckend.
Ständig macht man sich Gedanken, was alles plötzlich passieren kann und man achtet kurzzeitig auf viele Kleinigkeiten.
Auf dem Rückweg liefen wir durch eine Art kleinen Park, vorbei an einem 10 stöckigen Plattenbau.
Nunja, kurz nachdem wir uns auf einer Bank platziert hatten und die Zigaretten noch lang waren, schmetterte eine Glasflasche von oben auf den Weg, den wir gerade noch beschritten hatten.
Alles ein paar Augenblicke verschoben und es hätte einen von uns ziemlich böse erwischt.
Schon komisch was ein paar Idioten im 9ten Stock alles in einem auslösen können, vor allem, wenn man kurz zuvor einen solchen Film gesehen hat...
Dank meine fast schon übermenschlichen Überredungskunst, brachte ich meine Mitstreiter doch dazu, dass wir in "Final Destination 5" gingen.
Der Umtausch der Karten war schnell vollzogen und wenige Augenblicke später saßen wir gemütlich mit hässlichen Brillen auf der Nase im Kinosaal.
Der Film schön und gut, doch das Gefühl danach ist eher abschreckend.
Ständig macht man sich Gedanken, was alles plötzlich passieren kann und man achtet kurzzeitig auf viele Kleinigkeiten.
Auf dem Rückweg liefen wir durch eine Art kleinen Park, vorbei an einem 10 stöckigen Plattenbau.
Nunja, kurz nachdem wir uns auf einer Bank platziert hatten und die Zigaretten noch lang waren, schmetterte eine Glasflasche von oben auf den Weg, den wir gerade noch beschritten hatten.
Alles ein paar Augenblicke verschoben und es hätte einen von uns ziemlich böse erwischt.
Schon komisch was ein paar Idioten im 9ten Stock alles in einem auslösen können, vor allem, wenn man kurz zuvor einen solchen Film gesehen hat...
Mittwoch, 31. August 2011
Schlummertaste
Es ist wohl die Erfindung des 21. Jahrhunderts: Die Schlummertaste!
Täglich lässt sie unzählige Menschen noch einige Minuten genießen, bevor sie in den harten Alltag starten müssen. Schon selbst die Handys sind damit ausgestattet und wir möchten sie wirklich nicht missen.
Doch falsch bedient wird sie zum Grund vieler unangenehmer Verspätungen und führt einen quasi dazu, das Risiko des Verschlafens einzugehen.
Doch es ist wie eine unbezwingbare Droge und schon Paracelsus sagte: Die Dosis macht das Gift!
Täglich lässt sie unzählige Menschen noch einige Minuten genießen, bevor sie in den harten Alltag starten müssen. Schon selbst die Handys sind damit ausgestattet und wir möchten sie wirklich nicht missen.
Doch falsch bedient wird sie zum Grund vieler unangenehmer Verspätungen und führt einen quasi dazu, das Risiko des Verschlafens einzugehen.
Doch es ist wie eine unbezwingbare Droge und schon Paracelsus sagte: Die Dosis macht das Gift!
Dienstag, 30. August 2011
Musik = Masse
Wir warteten, es war relativ kalt und der Alex war trotz der Uhrzeit, trotz des Wochentages ziemlich belebt.
Da standen wir vor dem Eingang zum Bahnhof, als ein Straßenmusiker die Box an seinem Fahrrad anmachte und seine E-Gitarre stimmte.
Dann legte er los, sein Mund schien riesig zu sein hinter dem dichten Bart, doch ich schätzte ihn ende zwanzig.
Solch eine Kraft in einer Stimme hatte ich lange nicht gehört, sauber, rein und dennoch rauchig laut. Ich bin kein Fan von Rock-Musik, aber was dieser Kerl dort abgeliefert hat, lies auch mich ein, zwei Münzen in den Beutel werfen.
Es dauerte nur wenige Minuten, bis sich ein Kreis von Leuten um ihn gebildet hat, eine Punktussi sich in die Mitte begibt und mit ihrem Hund anfängt zu tanzen. Den Takt gab ein ständig mit zwei Bierflaschen aneinander schlagender Penner an, welcher nach jedem Song kräftig mit den Fingern pfiff.
Seine Musik beschallte den gesamten Alex, gab ihm seine gewohnte Atmosphäre.
Nach einigen Songs und Alberei mit dem Publikum, kam eine junge, gepflegt aussehende Blondine, welche wohl aus England stammte, mit ihrem Freund vorbei.
Sie sang zu der Musik-es passte wie die Faust aufs Auge!
Sehr faszinierend, wenn man bedenkt, dass alles improvisiert war und diese Menschen dies einfach gerne machen, ohne große Erfolge damit zu erzielen.
Es zeigt mal wieder, wie viele Talente auf der Straße herumlaufen und was dazu führt, dass man sich in einer Stadt wie Berlin wohl fühlt, ob als Berliner oder nicht.
Da standen wir vor dem Eingang zum Bahnhof, als ein Straßenmusiker die Box an seinem Fahrrad anmachte und seine E-Gitarre stimmte.
Dann legte er los, sein Mund schien riesig zu sein hinter dem dichten Bart, doch ich schätzte ihn ende zwanzig.
Solch eine Kraft in einer Stimme hatte ich lange nicht gehört, sauber, rein und dennoch rauchig laut. Ich bin kein Fan von Rock-Musik, aber was dieser Kerl dort abgeliefert hat, lies auch mich ein, zwei Münzen in den Beutel werfen.
Es dauerte nur wenige Minuten, bis sich ein Kreis von Leuten um ihn gebildet hat, eine Punktussi sich in die Mitte begibt und mit ihrem Hund anfängt zu tanzen. Den Takt gab ein ständig mit zwei Bierflaschen aneinander schlagender Penner an, welcher nach jedem Song kräftig mit den Fingern pfiff.
Seine Musik beschallte den gesamten Alex, gab ihm seine gewohnte Atmosphäre.
Nach einigen Songs und Alberei mit dem Publikum, kam eine junge, gepflegt aussehende Blondine, welche wohl aus England stammte, mit ihrem Freund vorbei.
Sie sang zu der Musik-es passte wie die Faust aufs Auge!
Sehr faszinierend, wenn man bedenkt, dass alles improvisiert war und diese Menschen dies einfach gerne machen, ohne große Erfolge damit zu erzielen.
Es zeigt mal wieder, wie viele Talente auf der Straße herumlaufen und was dazu führt, dass man sich in einer Stadt wie Berlin wohl fühlt, ob als Berliner oder nicht.
Sonntag, 28. August 2011
Nächte sind auch nur dunkle Tage
Ich bin persönlich viel lieber nachts wach, warum weiß ich nicht, aber das ist einfach so.
Wenn man dann jemanden sagt, ja ich bin 14 Uhr aufgestanden, dann schauen die meisten einen mit großen Augen an, als wäre man entweder ein Asozialer oder ein Schwerverbrecher.
Doch was ist daran denn so schlimm? Man kann nachts arbeiten, man kann nachts sich die Zeit vertreiben mit vielen Dingen, die sogenannte "Normale" tagsüber machen.
Sieht man die Zeit als ganzes, wäre das alles gar nicht schlimm, aber der Faktor, dass es dunkel ist und die meisten zu dieser Zeit schlafen lässt genau diese Schlafenden komisch schauen.
Nachts umgibt mich eine Ruhe, die ich nutzen kann um all meine Inspiration, meine Ideen und meine Vorstellungen zu überdenken. Am Tag fällt mir dies irgendwie schwer.
Es sind allein diese kleinen Dinge, dass man zum Beispiel die Tasten seiner Tastatur lauter hört, weil auf den Straßen weniger los ist und bei geöffnetem Fenster nicht diese Armee von Geräuschen eindringt.
Es ist diese Ruhe, in der man weiß, es klingelt nicht gleich jemand an der Tür, oder es versucht niemand jetzt anzurufen. Der Faktor "Entspannung" ist also wesentlich höher als am Tag und das meine lieben Freunde, das ist der Vorteil der Nachtaktivität!
Also respektiert uns Nachtis und wir wünschen euch auch mal einen schönen Tag!
Wenn man dann jemanden sagt, ja ich bin 14 Uhr aufgestanden, dann schauen die meisten einen mit großen Augen an, als wäre man entweder ein Asozialer oder ein Schwerverbrecher.
Doch was ist daran denn so schlimm? Man kann nachts arbeiten, man kann nachts sich die Zeit vertreiben mit vielen Dingen, die sogenannte "Normale" tagsüber machen.
Sieht man die Zeit als ganzes, wäre das alles gar nicht schlimm, aber der Faktor, dass es dunkel ist und die meisten zu dieser Zeit schlafen lässt genau diese Schlafenden komisch schauen.
Nachts umgibt mich eine Ruhe, die ich nutzen kann um all meine Inspiration, meine Ideen und meine Vorstellungen zu überdenken. Am Tag fällt mir dies irgendwie schwer.
Es sind allein diese kleinen Dinge, dass man zum Beispiel die Tasten seiner Tastatur lauter hört, weil auf den Straßen weniger los ist und bei geöffnetem Fenster nicht diese Armee von Geräuschen eindringt.
Es ist diese Ruhe, in der man weiß, es klingelt nicht gleich jemand an der Tür, oder es versucht niemand jetzt anzurufen. Der Faktor "Entspannung" ist also wesentlich höher als am Tag und das meine lieben Freunde, das ist der Vorteil der Nachtaktivität!
Also respektiert uns Nachtis und wir wünschen euch auch mal einen schönen Tag!
Samstag, 27. August 2011
Frühling, Arschloch, Herbst und Winter
Ich bin für die Umbenennung der Jahreszeiten.
Es kann doch nicht sein, dass der Sommer dieses Jahr so extrem beschissen ist. Kann mich an keine Woche erinnern, in der es durchgehend nur sehr gutes Wetter gab. Immer dieser Regen, immer dieses Gewitter.
Klar ist das mal ganz angenehm, vor allem zum schlafen, aber im Sommer will ich nicht schlafen, sondern das Wetter genießen und das, blieb mir dieses Jahr zum größten Teil verwehrt.
Und ich seh es schon kommen, der Winter wird ebenfalls nicht meinen Bedürfnissen entsprechen. Weiße Weihnachten? Ich denke das wird wieder ein Fest mit Matsch und Regen.
Sollte es so sein, ändere ich die Jahreszeiten in Frühling, Arschloch, Herbst und Penner!
Es kann doch nicht sein, dass der Sommer dieses Jahr so extrem beschissen ist. Kann mich an keine Woche erinnern, in der es durchgehend nur sehr gutes Wetter gab. Immer dieser Regen, immer dieses Gewitter.
Klar ist das mal ganz angenehm, vor allem zum schlafen, aber im Sommer will ich nicht schlafen, sondern das Wetter genießen und das, blieb mir dieses Jahr zum größten Teil verwehrt.
Und ich seh es schon kommen, der Winter wird ebenfalls nicht meinen Bedürfnissen entsprechen. Weiße Weihnachten? Ich denke das wird wieder ein Fest mit Matsch und Regen.
Sollte es so sein, ändere ich die Jahreszeiten in Frühling, Arschloch, Herbst und Penner!
Donnerstag, 25. August 2011
Wartezimmer TV
Ich habe selten so etwas geniales als Motto gehört, bzw. gelesen.
Man sitzt nichts ahnend im Wartezimmer beim Arzt, noch knapp eine halbe Stunde vor Ende der Sprechstunde.
Die Stühle sind unangenehm und der Radius zu den ständig hustenden Rentnern ist zu gering, um sich wohl zu fühlen.
Zum Glück läuft dort ein Fernseher, recht groß und modern. Es läuft natürlich: Wartezimmer TV!
Tipps und Tricks um Leute mit kleinen Beschwerden zu großen finanziellen Ausgaben zu bewegen.
Doch das Motto von Wartezimmer TV ist unschlagbar:
Wartezimmer TV
Fernsehen bis der Arzt kommt!
Man sitzt nichts ahnend im Wartezimmer beim Arzt, noch knapp eine halbe Stunde vor Ende der Sprechstunde.
Die Stühle sind unangenehm und der Radius zu den ständig hustenden Rentnern ist zu gering, um sich wohl zu fühlen.
Zum Glück läuft dort ein Fernseher, recht groß und modern. Es läuft natürlich: Wartezimmer TV!
Tipps und Tricks um Leute mit kleinen Beschwerden zu großen finanziellen Ausgaben zu bewegen.
Doch das Motto von Wartezimmer TV ist unschlagbar:
Wartezimmer TV
Fernsehen bis der Arzt kommt!
Mittwoch, 24. August 2011
High-End Penner
Jeder hat sie schon mal gesehen, die armen Leute, die die gefüllten Mülleimer auf Bahnhöfen nach Flaschen durchsuchen.
Ich war schockiert, als ich einen sah, der mit einer kleinen, aber kräftigen Taschenlampe einen solchen Mülleimer ausleuchtete und nachschaute, ob überhaupt was zu finden ist.
Wo sind die guten alten Zeiten, in denen einfach die Hand reingesteckt und rumgewühlt wurde, wo nur nach Gefühl und Geschick geprägt durch jahrelange Erfahrung sich der Erfolg am Ende des Tages zeigt?
Es würde mich nicht wundern, wenn es bei diesem Fortschritt aller Schichten auch bald eine passende App für geben würde.
Welche Mülleimer sind profitabel? Wo ist nichts zu holen? Geheimtipps für Veranstaltungen mit viel Müll!
In 5 Jahren zücken dann diese Leute ihr altes Smartphone und erzielen dadurch weit aus mehr Profit.
Ich war schockiert, als ich einen sah, der mit einer kleinen, aber kräftigen Taschenlampe einen solchen Mülleimer ausleuchtete und nachschaute, ob überhaupt was zu finden ist.
Wo sind die guten alten Zeiten, in denen einfach die Hand reingesteckt und rumgewühlt wurde, wo nur nach Gefühl und Geschick geprägt durch jahrelange Erfahrung sich der Erfolg am Ende des Tages zeigt?
Es würde mich nicht wundern, wenn es bei diesem Fortschritt aller Schichten auch bald eine passende App für geben würde.
Welche Mülleimer sind profitabel? Wo ist nichts zu holen? Geheimtipps für Veranstaltungen mit viel Müll!
In 5 Jahren zücken dann diese Leute ihr altes Smartphone und erzielen dadurch weit aus mehr Profit.
Dienstag, 23. August 2011
Die oberirdische U-Bahn
Ich saß gemütlich in der U-Bahn, wie immer fuhr sie ab einem gewissen Punkt an die Oberfläche und fuhr einige Stationen über die Straße.
Neben mir Touristen (die nervigsten Menschen der Welt), eine kleine Familie, Papa, Mama und Sohn.
Das Kind natürlich kniend auf der Sitzbank durch das Fenster schauend, die Mutter daneben den Stadtplan am studieren.
Da Fragte das Kind die Frage, auf die ich fast schon des Schadenfrohseins gewartet habe:
"Mama, warum heißt es Untergrund-Bahn, wenn die jetzt oben fährt?"
SO, dachte ich mir, da bin ich mal auf die Reaktion und Antwort der Mutter gespannt.
"Die obere Strecke wurde wohl erst später gebaut." glaubte sie, ich wusste es nicht und konnte mir dennoch kein Lächeln verkneifen.
Der Junge nahm es hin und schaute weiter, seinem Vater interessierte das Thema überhaupt nicht und die Mutter schien sich jetzt schon zu überlegen, woher sie die wahre Antwort bekommen könnte.
Neben mir Touristen (die nervigsten Menschen der Welt), eine kleine Familie, Papa, Mama und Sohn.
Das Kind natürlich kniend auf der Sitzbank durch das Fenster schauend, die Mutter daneben den Stadtplan am studieren.
Da Fragte das Kind die Frage, auf die ich fast schon des Schadenfrohseins gewartet habe:
"Mama, warum heißt es Untergrund-Bahn, wenn die jetzt oben fährt?"
SO, dachte ich mir, da bin ich mal auf die Reaktion und Antwort der Mutter gespannt.
"Die obere Strecke wurde wohl erst später gebaut." glaubte sie, ich wusste es nicht und konnte mir dennoch kein Lächeln verkneifen.
Der Junge nahm es hin und schaute weiter, seinem Vater interessierte das Thema überhaupt nicht und die Mutter schien sich jetzt schon zu überlegen, woher sie die wahre Antwort bekommen könnte.
Pissecken
Es gibt so viele kleine Ecken in Berlin, die förmlich nur dafür gemacht sind, dass Leute nachts dort ihr kleines Geschäft machen. Läuft man am Tag daran vorbei, stinkt es nicht nur abartig, sondern der Boden erhält dadurch noch das ekelhafteste Camouflage-Muster, das die Welt je gesehen hat!
Es sollte in einer Großstadt überall Löcher zur Kanalisation geben, in die der Bedürftige schiffen kann. Vielleicht das ganze noch mit Energiegewinnung verbinden und ZACK schon hat man aus einem Problem ein Plus erwirtschaftet.
Tagsüber sollte man diese Löcher jedoch irgendwie abdecken, da es doch schon sehr unpassend und leicht mittelalterlich wirkt.
Dennoch kann es nicht so weiter gehen! Pissecken sollten gesperrt oder extrem beleuchtet werden, mir stinkt's auf jeden Fall!
Es sollte in einer Großstadt überall Löcher zur Kanalisation geben, in die der Bedürftige schiffen kann. Vielleicht das ganze noch mit Energiegewinnung verbinden und ZACK schon hat man aus einem Problem ein Plus erwirtschaftet.
Tagsüber sollte man diese Löcher jedoch irgendwie abdecken, da es doch schon sehr unpassend und leicht mittelalterlich wirkt.
Dennoch kann es nicht so weiter gehen! Pissecken sollten gesperrt oder extrem beleuchtet werden, mir stinkt's auf jeden Fall!
Montag, 22. August 2011
Wann Hunde hässlich sind
Ein Mops, süß und knuffig, unbeholfen wirkend und einfach unwiderstehlich. Doch kreuzt man diesen mit einem Golden Retriever, kommt wahrscheinlich genau das raus, was ich heute gesehen habe, bzw. sehen musste.
Ja ich bin kein Hundeexperte, vielleicht ist diese Mischung gar nicht möglich, aber sie beschreibt das Aussehen des wohl hässlichsten Hundes, den ich in meinem Leben je live gesehen habe, bzw. sehen musste.
Wie gern ich ein Foto davon gemacht hätte, aber das Herrchen hätte wohl was dagegen gehabt, es trug das Hund auf dem Arm.
Der Hund selbst muss es aber wohl auch nicht leicht haben, wird bestimmt täglich von irgendwelchen Leuten ausgelacht und kann sich nicht mal verbal dagegen wehren, auch nonverbal siehts da wohl schlecht aus, denn ein zubeißen wird mit diesem Schlabbermaul nicht möglich sein.
Unterm Strich:
Es gibt hässliche Hunde, genauso wie es hässliche Babys gibt, doch das ist ein anderes Thema!
Ja ich bin kein Hundeexperte, vielleicht ist diese Mischung gar nicht möglich, aber sie beschreibt das Aussehen des wohl hässlichsten Hundes, den ich in meinem Leben je live gesehen habe, bzw. sehen musste.
Wie gern ich ein Foto davon gemacht hätte, aber das Herrchen hätte wohl was dagegen gehabt, es trug das Hund auf dem Arm.
Der Hund selbst muss es aber wohl auch nicht leicht haben, wird bestimmt täglich von irgendwelchen Leuten ausgelacht und kann sich nicht mal verbal dagegen wehren, auch nonverbal siehts da wohl schlecht aus, denn ein zubeißen wird mit diesem Schlabbermaul nicht möglich sein.
Unterm Strich:
Es gibt hässliche Hunde, genauso wie es hässliche Babys gibt, doch das ist ein anderes Thema!
Das große Verstopfungs-Spezial!
Ja ich liebe Werbung. Man nimmt sie nur nebenbei wahr, doch wenn Wörter wie: "Vaginaltablette" oder "Verstopfungsspezial" fallen, zucke selbst ich als geübter und allzeit desinteressierter Werbunggucker zusammen.
Ich weiß, Marketing ist ein großes Wort und allein dass ich hier über genau diese Werbeschaltungen schreibe, lässt deren Konzept aufgehen.
Doch muss das sein? Ich habe Angst vor der Situation in der mein noch nicht existierender Sohn zu mir schreitet und mich mit großen runden Augen fragt: "Papi, was ist eine Vaginaltablette?"
Der Grund, weshalb mich das doppelt treffen würde wäre, dass ich nicht nur nicht wissen würde, wie ich so etwas meinem Kind erklären sollte, sondern auch, dass ich selbst nicht einmal den Sinn dahinter verstehe, sondern nur weiß, dass ich es nicht erklären möchte.
Also, ich bitte hiermit jeden Werbetreibenden, verschont mich und meine Mitmenschen und setzt uns nicht solchen Situationen aus, nur um euren Umsatz zu steigern!
Ich weiß, Marketing ist ein großes Wort und allein dass ich hier über genau diese Werbeschaltungen schreibe, lässt deren Konzept aufgehen.
Doch muss das sein? Ich habe Angst vor der Situation in der mein noch nicht existierender Sohn zu mir schreitet und mich mit großen runden Augen fragt: "Papi, was ist eine Vaginaltablette?"
Der Grund, weshalb mich das doppelt treffen würde wäre, dass ich nicht nur nicht wissen würde, wie ich so etwas meinem Kind erklären sollte, sondern auch, dass ich selbst nicht einmal den Sinn dahinter verstehe, sondern nur weiß, dass ich es nicht erklären möchte.
Also, ich bitte hiermit jeden Werbetreibenden, verschont mich und meine Mitmenschen und setzt uns nicht solchen Situationen aus, nur um euren Umsatz zu steigern!
Sonntag, 21. August 2011
Faszinierende Behinderung
Manchmal kommt es mir vor, als könne ich mich in andere hineinversetzen, als würde ich kurzzeitig das gleiche empfinden, was mein Gegenüber bzw. die Person die ich ansehe, empfindet.
Solch Situation heut wieder. Ja MC Donalds war ein Ort, an dem ich meinen kleinen Hunger stillen wollte.
Irgendwie schien an dem Tag ein Eisbären Spiel zu laufen, da jeder 2te mit diesen häßlichen Schals durch die Gegend lief und in der Nähe gleich die O2World stand.
Neben mir stand eine Frau und saß eine Frau, welche aussah wie ein kleiner Junge.
Die kleine Junge, war behindert, vielleicht Autistin oder ähnliches oder unter anderem, ich weiß es nicht.
Auf ihrer Stirn war ein kleines glänzendes Metallplättchen befestigt und ich fragte mich natürlich kurz, weshalb.
Die beiden bekamen zuerst, setzten sich und ich wartete mit dem Blick auf eine blinkende Anzeige in der Küche.
Ich bekam mein Essen und steuerte den Ausgang an. Kurz davor saßen sie, aßen und vor der kleinen Junge war etwas Laptop ähnliches aufgebaut. Ich erkannte, dass dies durch das Metallplättchen gesteuert wurde und das sie, gerade eine Antwort schrieb. Die Frau las, lachte, die kleine Junge lachte und ich verspürte ganz plötzlich die Freude, als hätte jemand meinen Komplizierten Witz verstanden, ich weiß nicht warum, aber anders kann ich es nicht beschreiben.
Mein Lächeln hielt 10 Minuten an...
Solch Situation heut wieder. Ja MC Donalds war ein Ort, an dem ich meinen kleinen Hunger stillen wollte.
Irgendwie schien an dem Tag ein Eisbären Spiel zu laufen, da jeder 2te mit diesen häßlichen Schals durch die Gegend lief und in der Nähe gleich die O2World stand.
Neben mir stand eine Frau und saß eine Frau, welche aussah wie ein kleiner Junge.
Die kleine Junge, war behindert, vielleicht Autistin oder ähnliches oder unter anderem, ich weiß es nicht.
Auf ihrer Stirn war ein kleines glänzendes Metallplättchen befestigt und ich fragte mich natürlich kurz, weshalb.
Die beiden bekamen zuerst, setzten sich und ich wartete mit dem Blick auf eine blinkende Anzeige in der Küche.
Ich bekam mein Essen und steuerte den Ausgang an. Kurz davor saßen sie, aßen und vor der kleinen Junge war etwas Laptop ähnliches aufgebaut. Ich erkannte, dass dies durch das Metallplättchen gesteuert wurde und das sie, gerade eine Antwort schrieb. Die Frau las, lachte, die kleine Junge lachte und ich verspürte ganz plötzlich die Freude, als hätte jemand meinen Komplizierten Witz verstanden, ich weiß nicht warum, aber anders kann ich es nicht beschreiben.
Mein Lächeln hielt 10 Minuten an...
Es fühlt sich so geil an
Kennt ihr das, wenn ihr morgens verschlafen und mit zerknittertem Gesicht mit Bahn/Bus zur Arbeit/Schule müsst und euch um 7 Uhr morgens volltrunkende Typen die ersehnte Ruhe auf dem Weg stehlen?
Es ist unglaublich gemein, mit ansehen zu müssen wie ein anderer sorgenlos bald sein Bett hütet und man selbst mit dem Gedanken hadert, sich noch spontan krankschreiben zu lassen, was man jedoch nicht machen wird.
Doch ist man eines Tages selbst in der beneideten Position, so kostet man dies bis zur letzten Minute aus, man schaut sich jene an, welche mit verschlafener Mine die Routine antreten und denkt sich in dem Moment: Es fühlt sich unglaublich geil an...
Es ist unglaublich gemein, mit ansehen zu müssen wie ein anderer sorgenlos bald sein Bett hütet und man selbst mit dem Gedanken hadert, sich noch spontan krankschreiben zu lassen, was man jedoch nicht machen wird.
Doch ist man eines Tages selbst in der beneideten Position, so kostet man dies bis zur letzten Minute aus, man schaut sich jene an, welche mit verschlafener Mine die Routine antreten und denkt sich in dem Moment: Es fühlt sich unglaublich geil an...
Donnerstag, 18. August 2011
Getrieben und hängen geblieben
Ein geiler Tag, nicht besonders durch den Ablauf, sondern eher dem Wetter wegen. Lange besuchte die Wärme und Sonne die Hauptstadt nicht, aber an diesem besagten Donnerstag Nachmittag, erschien ganz Berlin in einem neuen Licht.
Was macht man nun, ganz klar: Tretboot fahren!
Was braucht man dazu?: Zwei sehr unfreundliche Vermieter, willige Kumpels um zu treten und sage und schreibe 11€ die Stunde für den Verleih selbst.
Die Landschaft der Spree ist unvergleichlich, betrunkene Menschen am Flussrand und der Hintergrund wird geziert durch ein von Flussseite aus gesehen extrem hässliches Kraftwerk.
Aber die Sonne schien und ich war noch trocken, von daher...
Netterweise zog uns ein freundlicher, arabisch-aussehender Typ mit seinem Motorboot einige hundert Meter weit. Ich zweifelte anfangs an der Leistung des Motors, da auch sein Boot besetzt war, mit einer recht fülligen aber dafür wohl willigen jungen-alten Dame.
Doch es hielt alles.
Der Rückweg war uns leider nicht durch ein Abschleppen versüßt worden, dennoch fuhren wir dicht an einem sehr, nun ja, freizügigen Pärchen vorbei. Die beiden hatten gerade ihren Spaß auf See, nein keine Angst, dazu war kein Entblößen nötig, man nutzte die Macht des Reißverschlusses und des höschenlosen Kleides.
Mir kam es vor, als würden die entstehenden Wellen noch 500 Meter entfernt unser Boot erreichen.
Um nicht den Höhepunkt der Geschichte zu erreichen, beende ich diesen Post frecherweise...
Was macht man nun, ganz klar: Tretboot fahren!
Was braucht man dazu?: Zwei sehr unfreundliche Vermieter, willige Kumpels um zu treten und sage und schreibe 11€ die Stunde für den Verleih selbst.
Die Landschaft der Spree ist unvergleichlich, betrunkene Menschen am Flussrand und der Hintergrund wird geziert durch ein von Flussseite aus gesehen extrem hässliches Kraftwerk.
Aber die Sonne schien und ich war noch trocken, von daher...
Netterweise zog uns ein freundlicher, arabisch-aussehender Typ mit seinem Motorboot einige hundert Meter weit. Ich zweifelte anfangs an der Leistung des Motors, da auch sein Boot besetzt war, mit einer recht fülligen aber dafür wohl willigen jungen-alten Dame.
Doch es hielt alles.
Der Rückweg war uns leider nicht durch ein Abschleppen versüßt worden, dennoch fuhren wir dicht an einem sehr, nun ja, freizügigen Pärchen vorbei. Die beiden hatten gerade ihren Spaß auf See, nein keine Angst, dazu war kein Entblößen nötig, man nutzte die Macht des Reißverschlusses und des höschenlosen Kleides.
Mir kam es vor, als würden die entstehenden Wellen noch 500 Meter entfernt unser Boot erreichen.
Um nicht den Höhepunkt der Geschichte zu erreichen, beende ich diesen Post frecherweise...
3 Polizisten und ein falscher Pass
Dienstag den 09.08.2011
3 Polizisten und ein falscher Pass
Man(n) steht nur am Bahngleis, extra in der dafür vorgesehenen Zone, und raucht eine Zigarette, die Schachtel gerade gekauft in dem Kiosk, welche von einem etwas über motiviertem Verkäufer, der einem zu jeder Kleinigkeit eine etwas größere Kleinigkeit zu einem geringen Aufpreis andrehen will, und muss miterleben, wie ein etwas aufgebrachter Mann arabischer Abstammung, seine Rechten und Pflichten abstreitet.
Ich bekam nicht viel mit von der Unterhaltung zwischen besagtem Mann und den 3 Polizisten, aber es ging wohl darum , dass er Hamburg nicht verlassen durfte und nun, in Stralsund aufgegriffen wurde. Außerdem war sein Pass nicht in Ordnung, das hörte ich heraus.
Die Situation an sich war mir vollkommen egal, doch ich fragte mich, warum bzw. wie wurde er dabei ertappt?
Gabeln sie mutwillig verdächtig aussehende Muslime auf Bahnhöfe auf, um sie nach ihren Personalien auszufragen um nachforschen zu können, ob etwas falsches dahinter steckt?
Ich hätte genauso gut eine Reisesperre erhalten haben können und mich hätten sie nie erwischt.
Nun, das Ende vom Lied war, dass der Ertappte etwas ausfallender wurde, hektisch mit dem Zeigefinger schwang und sich dann (außerhalb der durch einen fetten gelben Strich gekennzeichneten Raucherzone) gemütlich eine selbstgedrehte Zigarette ansteckte, vor den Augen der Polizisten.
Ich hatte nur darauf gewartet, dass sie ihn darauf aufmerksam machen, doch nichts geschah, anscheinend steht ein höheres Vergehen über ein kleineres, wobei das kleinere einfach übersehen wird.
Bin ich zu kleinkariert, wenn ich mich darüber aufregen würde? Muss ein Diebstahl nicht mehr geahndet werden, wenn man nebenbei einen Mord begeht?
Ich glaube ich hätte Anwalt werden sollen, dann würde ich mir nicht laufend solche Fragen stellen.
Der Zug fuhr gleich los, ich zog die letzten Züge und stieg ein,...auf nach Berlin.
Was is' Blog?
Jeder der seiner Meinung nach Ahnung vom Bloggen hat, meint, dass man sich auf ein Themengebiet, eine Richtung spezialisieren sollte um erfolgreich zu sein. Doch warum? Weshalb nicht den Blog mit einer Person verbinden anstatt die Person mit dem Blog? Rein theoretisch könnte man über alles schreiben, alles was einem selbst in den Gedanken, und seien sie noch so verrückt, schwirrt.
Ist nicht etwas Reiz da, wenn man nicht weiß worum es im Ganzen geht?
Ich werde es anders machen, ich werde so antworten, wenn ich gefragt werde, worüber mein Blog handelt:
Er handelt über genau das, was ich zu Handlung machen will!
Ist nicht etwas Reiz da, wenn man nicht weiß worum es im Ganzen geht?
Ich werde es anders machen, ich werde so antworten, wenn ich gefragt werde, worüber mein Blog handelt:
Er handelt über genau das, was ich zu Handlung machen will!
Mittwoch, 17. August 2011
Ohne Anfang auch kein Ende
Ich habe echt lange darüber nach gedacht, wie ich einen Blog starten soll. Ist eine riesige, intensive und dennoch völlig unnötige Vorstellung meiner Person inklusive meiner Ziele und Träume denn nötig? Warum versucht ein Leser nicht, mehr über den Autor zu erfahren, indem er die Beiträge auch von der anderen Seite sieht, der Seite, welche speziell in jedem Menschen einzigartig ist, die Seite, welche keinen Namen hat (nicht mal auf Latein!) und welche auch mit dieser Beschreibung nicht zu beschreiben ist?
Sollten also Leser sich dazu bewegen können, es von dieser besagten Seite zu betrachten, dann kann ich mir das sinnlose Geschreibsel ersparen und ein gestelltes Profilbild, das zuvor als Bewerbungsfoto genutzt und später stolz eingescannt wurde, außen vor lassen.
Somit starte ich ohne Ankündigung diesen Blog, ohne selbst zu wissen, um was es hier geht, sehen wir es mal so!
Sollten also Leser sich dazu bewegen können, es von dieser besagten Seite zu betrachten, dann kann ich mir das sinnlose Geschreibsel ersparen und ein gestelltes Profilbild, das zuvor als Bewerbungsfoto genutzt und später stolz eingescannt wurde, außen vor lassen.
Somit starte ich ohne Ankündigung diesen Blog, ohne selbst zu wissen, um was es hier geht, sehen wir es mal so!
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